Freitag 4. August 2023
Matthäus 13,24-30
Danach erzählte er ihnen ein anderes Gleichnis.
Das Reich der Himmel:
Ein Mann hatte auf seinem Feld eine gute Saat ausgesät. Dann aber kam sein Feind; der säte, während die Leute schliefen, Unkraut unter den Weizen und machte sich wieder davon. Später, als die Saat aufging und die Halme anfingen, Ähren zu tragen, kam auch das Unkraut zum Vorschein. Da gingen die Knechte zum Gutsherrn und sagten: ‘Herr! Die Saat war doch rein, die du auf deinen Acker gesät hast? Woher kommt jetzt das Unkraut?’ Er antwortete ihnen: ‘Das hat ein Feind getan.’ ‘Sollen wir gehen’, fragten die Knechte, ‘und das Unkraut ausjäten?’ ‘Nein’, sagte der Gutsherr, ‘wenn ihr das Unkraut jätet, reisst ihr auch den Weizen mit aus. Lasst beides nur wachsen! Wenn Erntezeit ist, sollen die Schnitter das Unkraut jäten und bündeln – und dann ins Feuer damit! Den Weizen aber werden sie in die Scheunen einbringen: So mag es sein.’
Übersetzung Walter Jens 1972