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Dienstag 29. August 2023

Matthäus 15,21-28

Jesus zog weiter, ging seinen Weg und kam in das Gebiet von Tyros und Sidon. Dort lebte eine Frau, die aus Kanaan stammte. Sie kam heraus und fing an zu schreien: «Herr! Du Sohn Davids! Hab Mitleid! Meine Tochter wird von Geistern gequält.» Aber Jesus sagte kein einziges Wort. Da kamen seine Jünger zu ihm: «Schick die Frau fort! Hör nur, wie sie hinter uns schreit!» Jesus antwortete ihnen: «Gesandt worden bin ich zu den verlorenen Schafen aus Israels Haus. Zu niemandem sonst.» Da fiel die Frau nieder und sagte: «Hilf mir, Herr!» Jesus antwortete ihr: «Es ist nicht gut, den Kindern Brot wegzunehmen und es den Hunden zum Frass hinzuwerfen.» «Ja, Herr», sagte die Frau, «das ist wahr. Aber die kleinen Hunde im Haus fressen auch die Brocken, die ihre Herren unter den Tisch werfen.» Da sagte Jesus: «Dein Glaube ist gross. Es soll geschehen, wie du willst», und in der gleichen Stunde wurde ihre Tochter gesund.


Übersetzung Walter Jens 1972

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