Bibel

Durchgehende Lesung biblischer Bücher

Hier finden Sie täglich einen biblischen oder deuterokanonischen Text in nur einem Satz: Es handelt sich um eine weisheitliche Gattung, die hebräisch mashál, griechisch apóphthegma, lateinisch senténtia und deutsch Sinnspruch heisst. Wie weltweit in Sprichwörtern konzentriert sich in solchen Sätzen Lebenserfahrung als Weisheit, die man, wenn sie überzeugt, auswendig weiss und mündlich weitersagt. Weisheit verweist auf die göttliche Weltordnung in allem und jedem. Biblisch findet sie sich natürlich in Weisheitsbüchern wie Sprüche, Qohelet und Hiob, deuterokanonisch bei Sirach und Weisheit. Spruchweisheit kommt aber zitiert überall vor, auch im Neuen Testament. Wir danken dem Theologischen Verlag TVZ für die Texte.Lizenz: CC-BY-SA 4.0

Sonntag 13. August 2023

Matthäus 13,47-48

Das Reich der Himmel:
Ein Netz, das die Fischer, um allerlei Seetiere zu fangen, ins Meer hinauswarfen. Das zogen sie, als es voll war, an Land, setzten sich hin, warfen die guten Fische  in ihre Körbe, und die schlechten warfen sie weg.


Übersetzung Walter Jens 1972
Samstag 12. August 2023

Matthäus 13,45-46

Das Reich der Himmel:
Ein Händler, der schöne Perlen suchte und eine kostbare fand. Da verkaufte er alles, was er besass, und kaufte die kostbare Perle.


Übersetzung Walter Jens 1972
Freitag 11. August 2023

Matthäus 13,44

Das Reich der Himmel:
Ein Schatz, der im Acker versteckt war. Den entdeckte ein Mann und vergrub ihn aufs neue. Dann verkaufte er alles, was er besass, freute sich und kaufte den Acker.


Übersetzung Walter Jens 1972
Donnerstag 10. August 2023

Matthäus 13,40-43

Wie das Unkraut gejätet, gehäuft und verbrannt wird, / so werden am Ende der Tage, / ausgesandt vom Menschensohn, / die Boten ausjäten aus seinem Reich, / was anstössig ist und wider das Gesetz, / und werden es häufen und im Feuerofen verbrennen. / Und dann wird lautes Weinen sein, / und die Zähne werden knirschen vor Schmerz. / Die Gerechten aber werden dann leuchten: / wie die Sonne leuchtet im Reich ihres Vaters. Wer Ohren hat, der höre!


Übersetzung Walter Jens 1972
Mittwoch 9. August 2023

Matthäus 13,36-39

Danach liess Jesus die Menschen allein und ging in sein Haus. Da kamen die Jünger zu ihm und sagten: «Unkraut auf dem Acker: Was bedeutet das? Erklär uns das Gleichnis!» Jesus antwortete ihnen: Der Mann, der die guten Saaten ausstreut: das ist der Menschensohn. / Der Acker: die Welt. / Die guten Saaten: die Kinder des Reichs. / Der Feind, der das Unkraut gesät hat: der Teufel. / Die Ente: das Ende der Welt. / Die Schnitter: das sind die Engel.


Übersetzung Walter Jens 1972
Dienstag 8. August 2023

Matthäus 13,35

So sollte das Wort in Erfüllung gehen, das der Prophet Jesaja gesagt hat: Öffnen will ich meinen Mund / und in Sinnbildern reden. / Verkünden will ich, / was Geheimnis ist, / seitdem die Welt entstand.


Übersetzung Walter Jens 1972
Montag 7. August 2023

Matthäus 13,34

Diese Gleichnisse erzählte Jesus den Menschen, und er sprach nicht in einfacher Rede, sondern in Bildern.


Übersetzung Walter Jens 1972
Sonntag 6. August 2023

Matthäus 13,33

Dann erzählte er ein weiteres Gleichnis.
Das Reich der Himmel:
Ein Stück Sauerteig, das eine Frau in einer vollen Schüssel mit dem Mehl vermengt und knetet, bis der ganze Teig durchsäuert ist und gärt.


Übersetzung Walter Jens 1972
Samstag 5. August 2023

Matthäus 13,31-32

Dann erzählte er ihnen wiederum ein anderes Gleichnis.
Das Reich der Himmel:
Ein Senfkorn, das ein Mann auf seinem Acker aussät. Das Senfkorn ist kleiner als die anderen Körner, mit denen man sät, aber sobald es hochgewachsen ist, übertrifft es alle Sträucher im Garten und wird am Ende ein Baum: Dann kommen die Vögel des Himmels und nisten in seinen Zweigen.


Übersetzung Walter Jens 1972
Freitag 4. August 2023

Matthäus 13,24-30

Danach erzählte er ihnen ein anderes Gleichnis.
Das Reich der Himmel:
Ein Mann hatte auf seinem Feld eine gute Saat ausgesät. Dann aber kam sein Feind; der säte, während die Leute schliefen, Unkraut unter den Weizen und machte sich wieder davon. Später, als die Saat aufging und die Halme anfingen, Ähren zu tragen, kam auch das Unkraut zum Vorschein. Da gingen die Knechte zum Gutsherrn und sagten: ‘Herr! Die Saat war doch rein, die du auf deinen Acker gesät hast? Woher kommt jetzt das Unkraut?’ Er antwortete ihnen: ‘Das hat ein Feind getan.’ ‘Sollen wir gehen’, fragten die Knechte, ‘und das Unkraut ausjäten?’ ‘Nein’, sagte der Gutsherr, ‘wenn ihr das Unkraut jätet, reisst ihr auch den Weizen mit aus. Lasst beides nur wachsen! Wenn Erntezeit ist, sollen die Schnitter das Unkraut jäten und bündeln – und dann ins Feuer damit! Den Weizen aber werden sie in die Scheunen einbringen: So mag es sein.’


Übersetzung Walter Jens 1972
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