Bibel
Durchgehende Lesung biblischer Bücher
Jeremia 49,17-19
17 Und Edom wird entsetzlich zugerichtet werden, jeder, der es durchzieht, wird sich entsetzen, so dass er zischt, wenn er das Ausmass seiner Zerstörung sieht. 18 Wie damals, als Sodom und Gomorra und seine Nachbarn umgestürzt wurden, spricht der HERR, wird niemand dort wohnen, und kein Mensch wird sich darin aufhalten. 19 Sieh, wie ein Löwe aus dem Dickicht am Jordan heraufsteigt zur Weide, wo es stets Wasser gibt - wie aus dem Nichts vertreibe ich es daraus und setze den darüber ein, der auserwählt ist. Denn wer ist mir gleich? Und wer will mich vorladen? Und wer ist der Hirt, der vor mir bestehen könnte? tvz
Jeremia 49,14-16
14 Vom HERRN habe ich eine Botschaft gehört, und ein Bote ist unter die Nationen gesandt: Versammelt euch und kommt über sie, und macht euch auf zum Kampf! 15 Denn sieh, klein mache ich dich unter den Nationen, verachtet bei den Menschen. 16 Getäuscht hat dich die Furcht, die du verbreitest, die Vermessenheit deines Herzens, der du in den Felsenklüften wohnst und die Höhe des Hügels besetzt hast. Baust du dein Nest auch in der Höhe wie der Adler - selbst von dort stürze dich hinab! tvz
Jeremia 49,12-13
12 Denn so spricht der HERR: Sieh, die nicht verurteilt sind, aus dem Kelch zu trinken, die werden trinken! Und du, du solltest ungestraft bleiben? Du wirst nicht ungestraft bleiben, du wirst trinken! 13 Denn bei mir habe ich geschworen, dass Bozra verwüstet wird, zum Hohn wird, zertrümmert und zur Verfluchung wird und dass alle seine Städte zu ewigen Trümmerstätten werden. tvz
Jeremia 49,7b-11
7 So spricht der HERR der Heerscharen: Ist denn keine Weisheit mehr in Teman? Den Verständigen ist der Rat ausgegangen, verrottet ist ihre Weisheit. 8 Flieht, wendet euch, versteckt euch in der Tiefe, Bewohner von Dedan! Denn das Unglück Esaus habe ich über ihn gebracht, die Zeit, da ich ihn heimsuche. 9 Wenn Winzer über dich kommen, werden sie keine Nachlese lassen; wenn Diebe in der Nacht kommen, werden sie vernichten, was ihnen beliebt. 10 Denn ich, ich habe Esau entblösst, seine Verstecke habe ich aufgedeckt, und er kann sich nicht verbergen. Vernichtet sind seine Nachkommen, seine Brüder und seine Nachbarn, und er ist nicht mehr. 11 Verlass du deine Waisen, ich selbst erhalte sie am Leben, und deine Witwen, mir können sie vertrauen. tvz
Jeremia 49,3-6a
3 Wehklage, Cheschbon, denn Ai ist verwüstet! Schreit auf, ihr Töchter von Rabba, gürtet euch Trauerkleider um! Stimmt die Totenklage an, und lauft hin und her in den Mauern! Denn ihr König geht in die Verbannung, seine Priester zusammen mit seinen Fürsten. 4 Was rühmst du dich der Täler, deines überfliessenden Tals, du abtrünnige Tochter, die auf ihre Vorräte vertraut und sagt: Wer kann an mich herankommen? 5 Sieh, ich bringe Schrecken über dich, Spruch des Herrn, des HERRN der Heerscharen, von überall rings um dich her, und ihr werdet versprengt werden, ein jeder für sich, und da ist keiner, der die Flüchtenden sammelt. 6 Danach aber werde ich das Geschick der Ammoniter wenden! tvz
Jeremia 49,1-2
49 1 So spricht der HERR: Hat Israel keine Kinder, hat es keinen Erben? Warum hat ihr König Gad in Besitz genommen und warum wohnt sein Volk in dessen Städten? 2 Darum, sieh, es kommen Tage, da lasse ich Kriegsgeschrei ertönen über das Rabba der Ammoniter, und es wird zum Trümmerhügel, und seine Tochterstädte werden im Feuer verbrannt, und Israel wird die in Besitz nehmen, die es in Besitz genommen haben!, spricht der HERR. tvz
Jeremia 48,46-47a
46 Wehe dir, Moab! Verloren ist das Volk des Kemosch, denn deine Söhne sind in die Gefangenschaft geholt worden und deine Töchter in die Unfreiheit. 47 In ferner Zukunft aber wende ich das Geschick Moabs! tvz
Jeremia 48,39-45
39 Wie schreckerfüllt es ist! Heult! Wie hat Moab sich abgewandt, ist es zuschanden geworden! Und zum Gespött und zum Schrecken wird Moab bei allen seinen Nachbarn. 40 Denn so spricht der HERR: Sieh, wie ein Adler stösst er herab, und über Moab spannt er seine Flügel aus. 41 Eingenommen sind die Städte, und die Festungen sind erobert. Und an jenem Tag wird das Herz der Helden von Moab wie das Herz einer Frau in den Wehen sein. 42 Und Moab wird getilgt, so dass es kein Volk mehr ist, denn gegen den HERRN hat es gross getan. 43 Schrecken und Grube und Netz für dich, Bewohner von Moab! 44 Wer vor dem Schrecken flieht, fällt in die Grube, und wer aus der Grube steigt, verfängt sich im Netz. Denn ihm, Moab, bringe ich das Jahr seiner Heimsuchung! 45 Im Schatten von Cheschbon sind kraftlos Flüchtlinge stehen geblieben. Denn Feuer ging aus von Cheschbon und eine Flamme mitten aus Sichon, und es frass die Schläfe Moabs und den Scheitel derer, die lärmen. tvz
Jeremia 48,35-38
35 Und ich beseitige in Moab, den, der Rauchopfer auf eine Kulthöhe trägt und seinem Gott darbringt. 36 Darum klagt mein Herz wie Flöten Moabs wegen, und klagt mein Herz wie Flöten um die Männer von Kir-Cheres. Darum ist verloren, was es erspart hat. 37 Denn jeder Kopf ist kahlgeschoren und jeder Bart ist abgeschnitten, alle Hände sind blutig geritzt, und um die Hüften ist das Trauergewand gelegt. 38 Auf allen Dächern Moabs und auf seinen Plätzen, überall herrscht Trauer, denn ich habe Moab zerbrochen wie ein Gefäss, das niemandem gefällt. tvz
Jeremia 48,27-34
27 Oder ist dir Israel nicht zu einem Gespött geworden? Ist es denn unter Dieben ertappt worden, dass du dich schüttelst, sooft du von ihm sprichst 28 Verlasst die Städte und wohnt in den Felsen, ihr Bewohner von Moab, und werdet wie die Taube, die an den Rändern des Abgrunds nistet! 29 Von der Vermessenheit Moabs haben wir gehört, der allzu hochmütigen, von seinem Hochmut, seiner Vermessenheit, seiner Anmassung und von der Überheblichkeit seines Herzens. 30 Ich, ich kenne, Spruch des HERRN, seine Überheblichkeit - es ist nicht so!, sein Geschwätz - nie haben sie so gehandelt! 31 Darum wehklage ich über Moab, und wegen Moab, ganz Moab, schreie ich voller Verzweiflung, wegen der Männer von Kir-Cheres wimmert man. 32 Mehr als um Jaser weine ich um dich, Weinstock von Sibma. Deine Ranken wuchsen hinüber bis ans Meer, sie reichten bis ans Meer, bis Jaser. Über dein Sommerobst und deine Weinlese ist der Verwüster hergefallen. 33 Und abgeerntet werden Freude und Jubel im Baumgarten und im Land Moab. Und den Wein in den Kelterbecken habe ich verschwinden lassen, keiner tritt ihn mit einem Jauchzen, das Jauchzen ist kein Jauchzen! 34 Vom Geschrei von Cheschbon bis Elale: Bis Jahaz haben sie ihre Stimme erhoben, von Zoar bis Choronajim und Eglat-Schelischija, denn auch das Wasser von Nimrim wird zur Wüstenei. tvz
