Bibel
Durchgehende Lesung biblischer Bücher
Matthäus 18,10
«Seht zu, dass ihr nicht diese armen Leute verachtet: keinen einzigen! Denn ich sage euch, ihre Engel im Himmel sehen allezeit das Gesicht meines himmlischen Vaters.»
Übersetzung Walter Jens 1972
Matthäus 18,9
Und wenn dein Auge dich verführt: / Fort damit! Reiss es aus! Es ist besser für dich, / das Leben zu gewinnen und auf einem Auge blind zu sein / als mit zwei Augen / ins Höllenfeuer geworfen zu werden.
Übersetzung Walter Jens 1972
Matthäus 18,8
Wird die Hand zur Falle oder der Fuss: / Fort damit! Schlag sie ab! Es ist besser für dich, / das Leben verkrüppelt und lahm zu gewinnen / als mit zwei Händen und zwei Füssen / in die Hölle geworfen zu werden.
Übersetzung Walter Jens 1972
Matthäus 18,7
Wehe der Welt! / Die Fallen sind offen, diese Verführungen! / Falle und Abfall: Das ist bestimmt. / Doch wehe dem Menschen! / Dem Fallensteller, / der euch zum Abfall verführt.
Übersetzung Walter Jens 1972
Matthäus 18,6
Wer aber einen von den armen Leuten stolpern lässt und ihn um seinen Glauben bringt: Für den wäre es besser, man hängte ihm einen grossen Stein um den Hals und ertränkte ihn in der Tiefe des Meeres!
Übersetzung Walter Jens 1972
Matthäus 18,1-5
In jener Stunde kamen die Schüler zu Jesus und fragten, wer der Grösste sei, im Reich der Himmel. Da rief er ein Kind zu sich und stellte es in ihre Mitte: «Ich sage euch, und das ist wahr: Wenn ihr euch nicht ändert und wie die Kinder werdet, könnt ihr nicht ins Reich der Himmel gelangen. Wer sich klein macht: klein wie dieses Kind, wird der Grösste sein, im Reich der Himmel, und wer ein solches Kind in meinem Namen aufnimmt, nimmt mich selber auf.»
Übersetzung Walter Jens 1972
Matthäus 17,23-27
Später, als sie nach Kapernaum kamen, gingen Männer, die die Tempelsteuer eintrieben, zu Petrus und fragten: «Zahlt euer Lehrer diese Steuer nicht?» «Doch», sagte Petrus, aber als er nach Hause ging, kam ihm, bevor er noch etwas gesagt hatte, Jesus mit der Frage zuvor: «Von wem erheben die Könige der Erde Steuern und Zölle? Von den Landeskindern oder den Fremden?» «Von den Fremden», antwortete Petrus. Und Jesus sagte zu ihm: «Dann sind die Landeskinder also frei! Aber wir wollen keinen Anstoss erregen: Geh zum Meer, wirf die Angel aus, nimm den ersten Fisch, der anbeisst und öffne sein Maul: Da wirst du ein Silberstück finden. Das nimm und gib es den Steuereintreibern. Es ist der Preis für uns beide.»
Übersetzung Walter Jens 1972
Matthäus 7,22
So zogen sie durch Galiläa, seine Schüler mit ihm, und er sagte zu ihnen – Trauer ergriff sie, als sie es hörten: Es muss geschehen. / Ausgeliefert wird / der Sohn des Menschen / den Händen der Menschen. / Töten werden sie ihn. / Aber am dritten Tag / wird er auferweckt werden.
Übersetzung Walter Jens 1972
Matthäus 17,19-21
Da kamen seine Schüler zu ihm, und als sie allein mit ihm waren, fragten sie ihn: «Warum konnten wir den bösen Geist nicht vertreiben?» Jesus antwortete ihnen: «Weil euer Glaube zu klein ist. Ich sage euch, und das ist wahr: Wenn euer Glaube auch nur senfkorngross wäre und ihr sagtet zu diesem Berg: ‘Von hier nach dort! Rück hinüber!’ – er würde hinüberrücken, und nichts wäre unmöglich für euch.»
Übersetzung Walter Jens 1972
Matthäus 17,14-18
Als sie zu den Menschen zurückkamen, trat ein Mann auf ihn zu und fiel vor ihm nieder: «Herr, hab Erbarmen mit meinem Sohn, denn er ist mondsüchtig und leidet sehr: Oft fällt er ins Feuer, und dann wieder ins Wasser. Ich habe ihn schon zu deinen Schülern gebracht, aber niemand konnte ihm helfen.» «Welch ein Geschlecht!», sagte Jesus, «Was für ein Volk! Ohne Glauben und auf krummem Pfad! Wie lange muss ich euch noch ertragen? Kommt, bringt ihn hierher!» Dann sprach er auf ihn ein, bis ihn der böse Geist verliess. Und in der gleichen Stunde wurde der Junge wieder gesund.
Übersetzung Walter Jens 1972
