Theater barrierefrei

Lippe: Gehörlose Menschen besuchten Aufführung in Herford


Die Performance „Flirt“ in Laut- und Gebärdensprache im Stadttheater Herford © Lippe

Personen, die nicht hören können, sind von vielen kulturellen Veranstaltungen ausgeschlossen. Am Stadttheater Herford wurde nun die Performance „Flirt“ in Laut- und Gebärdensprache aufgeführt.

Die Beratungsstelle für Hörbehinderte im Diakoniereferat der Lippischen Landeskirche wollte dieses besondere Angebot unterstützen und lud interessierte gehörlose Kulturliebhaber zum Stück ein. 20 Theaterbesucher folgten der Einladung und erlebten eine bunte, lebendige Performance in Laut- und Gebärdensprache:

Menschen begegnen sich. Austesten, erste Blicke, leichtes Lächeln, ein Schritt aufeinander zu, ein Funkeln in den Augen. Wera Mahne und ihr Team aus tauben und hörenden Darstellerinnen und Darstellern starteten eine Online-Recherche, in der auch Menschen, die nicht zum Team gehörten, Geschichten und Erlebnisse zum Thema Flirten und Körpersprache beisteuern konnten. Aus dem Material ist ein Stück entstanden, das den Fokus auf Begegnungen legt: Was sagen wir eigentlich, wenn wir gerade nichts sagen? Gebärdensprache und Lautsprache werden in dieser Produktion künstlerisch miteinander verschränkt. Gemeinsam erschaffen sie Erlebnisräume, die die Zuschauer, hörend oder taub, auf ihrer jeweiligen Wahrnehmungsweise erleben können.

Bernd Joachim, zuständig für die Gehörlosenarbeit im Diakoniereferat der Lippischen Landeskirche: „Das Stück kam bei den gehörlosen Besuchern sehr gut an. Sie würden sich freuen, wenn es im kulturellen Bereich in der Region immer mal wieder solche Angebote geben würde“.


Quelle: Lippe

Heidelberg, (12.05.2013). Mit einem Festgottesdienst ist heute das Jubiläumswochenende zum 450. Geburtstag des Heidelberger Katechismus in der Heiliggeistkirche in Heidelberg beendet worden. In seiner Predigt zeigte Landesbischof Ulrich Fischer die bleibende Bedeutung der Bekenntnisschrift für das kirchliche Wirken in der Gegenwart. Am Festgottesdienst nahmen ökumenische Gäste aus den Niederlanden, Tschechien, Rumänien, Ghana, Kamerun und Indonesien teil.

Jerry Pillay - ein afrikanischer Kirchenführer mit weltweitem Blick

Jerry Pillay, Präsident der Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen im Porträt
Jerry Pillay begann seinen Lebensweg im Dienst der Kirche in recht jungem Alter. Schon als 10jähriger Burscheverspürte er Gottes Berufung zum ordinierten Amt. Heute steht er an der Spitze des obersten Leitungsgremiums eines weltweiten kirchlichen Netzwerks von rund 80 Millionen Christinnen und Christen in 108 Ländern.

Macht des Glaubens – 450 Jahre Heidelberger Katechismus

online Artikel der ''weltlichen Presse'' zu Sonderausstellung vom 12. Mai bis 15. September 2013 in Heidelberg
Interview mit Frieder Hepp, Direktor des Kurpfälzischen Museums Heidelberg - Großer Bahnhof für ein kleines Büchlein - Als ein guter Protestant sturzbesoffen sein durfte

Festakt 450 Jahre Heidelberger Katechismus

EKD-Ratsvorsitzender bei Eröffnung ''Macht des Glaubens''
EKD. Beim Festakt zum 450. Jubiläum des Heidelberger Katechismus haben prominente Politiker und Kirchenvertreter die Bedeutung der reformierten Bekenntnisschrift gewürdigt.

Festwochenende für den Heidelberger Katechismus

Festakt mit dem EKD-Ratsvorsitzenden am 11. Mai in Heidelberg

10. Mai 2013: 127. Geburtstag von Karl Barth

An den großen reformierten Theologen erinnert reformiert-info mit einem Wort aus seiner Predigt zu Joh 14,19, wo Jesus Christus spricht: ''Ich lebe und ihr werdet auch leben.''
"Und ihr werdet leben. In unseren Bibeln wird dieses Wort wiedergegeben in der Form: "Und ihr sollt auch leben!" Aber seht, es geht hier gerade nicht nur um ein Sollen, zu dessen Erfüllung wir bloss eingeladen und aufgefordert sein würden, um dann eventuell zu leben, eventuell auch nicht zu leben. Uns wird hier nicht bloss eine Chance gegeben, eine Offerte gemacht..."

ERK: Zwei Kandidaten für Kirchenpräsidentenwahl

Oberkirchenrat Dr. Martin Heimbucher (Hannover/Göttingen) und Oberkirchenrat Dr. Werner Weinholt (Berlin/Detmold)

Setri Nyomi im Porträt: erster Nichteuropäer in der Position des Generalsekretärs der Reformierten weltweit

Für den ghanaischen Kirchenführer Setri Nyomi bleibt das Eintreten für weltweite Gerechtigkeit ein Hauptanliegen.
Die Leitung einer weltweiten Organisation mit 229 Mitgliedskirchen in 108 Ländern ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Dazu bringt Nyomi eine Mischung von ökumenischer Erfahrung, theologischer Ausbildung und fester Überzeugung mit, Christen seien dazu berufen, sich systemischen Formen von Ungerechtigkeit im gesellschaftlichen Leben und heutigen Finanzsystem zu widersetzen.

Was ist der Unterschied zwischen Gott und einem Historiker?

Kurz vor Eröffnung der Ausstellung ''Macht des Glaubens'' ein Blick in die Geschichte der Kurpfalz um 1600. Die Mittwochs-Kolumne von Barbara Schenck.
Einen dicken, nagelneuen Ausstellungskatalog zu 450 Jahren Heidelberger Katechismus halte ich in der Hand und eine Fülle von online Medien steht mir zur freien Verfügung. Dennoch gelingt es nicht, ein stimmiges Bild einzelner calvinistisch gesinnter Fürsten der Pfalz vor meinem inneren Auge zu sehen. Die Auskünfte der zitierten Quellen scheinen sich zu widersprechen und die Urteile der Historiker erst echt.
<< < 4151 - 4160 (4856) > >>