'Liebevolle Zuwendung für unheilbar Kranke'

EKMD/EKBO: Jugendliche wollen für Kinderhospiz in Rumänien sammeln


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Unter dem Motto „Lebenszeit – Kinderhospiz in Rumänien“ sammeln die Jugendlichen im Rahmen des „Jugenddankopfers“ zwei Jahre lang Geldspenden für das rumänische Hospiz.

„Im Kinderhospiz Dr. Carl Wolff im rumänischen Hermannstadt verbringen unheilbar kranke Kinder ihre letzte Lebenszeit. Oft zusätzlich vernachlässigt durch ihre Eltern erleben sie dabei doppeltes Leid“, sagt Laura-Sophia Wisch von der Evangelischen Jugend in Mitteldeutschland.  „Durch liebevolle Zuwendung der Mitarbeitenden und medizinische Hilfe kann dieses Leid gelindert werden und Lebensfreude für die bleibende Zeit entstehen. Konkret werden die Spendenmittel für die medizinische Pflege und Geräte benötigt.“

Für das vergangene Jugenddankopfer, die Nossob Combined School in Witvlei (Namibia), wurden rund 19.600 Euro gesammelt. Mit der Spende wird das Internat der Schule weiter ausgebaut, um mehr Kindern den Schulbesuch zu ermöglichen. Für viele Kinder ist der Schulbesuch ohne das Internat nicht möglich, weil die Fahrtwege in Namibia sehr lang sind und es kaum öffentliche Verkehrsmittel gibt.

Das Jugenddankopfer ist eine Kollekte (Sammlung), bei der Jugendliche Spenden für ein Projekt sammeln. Es ist eine Aktion von Jugendlichen für Jugendliche. So soll zum Ausdruck gebracht werden, dass auch Jugendliche und Kirchen in anderen Ländern im Blick sind. Das Jugenddankopfer ist ein Zeichen von Mitverantwortung für eine gerechte Verteilung des Reichtums unserer Erde. Die Auswahl der Projekte erfolgt durch die Landesjugendkonvente der Evangelischen Jugend in Mitteldeutschland sowie in Berlin, Brandenburg und der schlesischen Oberlausitz.


Quelle: EKMD

Magazin zum Themenjahr ''Reformation und Toleranz'' 2013

''Schatten der Reformation - Der lange Weg zur Toleranz''
EKD. Um den „langen Weg zur Toleranz“, um Fragen des Miteinanders mit anderen Religionen, um Religion und Rechtsstaat und weitere höchst aktuelle Fragen geht es im neuen Themenheft der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), das am heutigen Montag, 11. Juni, erscheint. Unter dem Titel „Schatten der Reformation“ dient es der Vorbereitung auf das Themenjahr 2013 „Reformation und Toleranz“ im Rahmen der Luther-/Reformationsdekade auf dem Weg zum Reformationsjubiläum 2017.

Gegen die Armut auf dem Land

Letzter EED-Arbeitsbericht vor der Fusion mit dem Diakonischen Werk der EKD und ''Brot für die Welt''
(Bonn, 11.06.2012) Ländliche Entwicklung verbessert die Situation von Kleinbäuerinnen und Kleinbauern in den Ländern des Südens. Diese Feststellung ist Thema des Arbeitsberichts 2011/2012 des Evangelischen Entwicklungsdienstes (EED) und Ergebnis einer Evaluation der Arbeit des EED. Die EED-Vorstände Claudia Warning und Tilman Henke stellten den Bericht mit dem Titel „Säen hat seine Zeit, Ernten hat seine Zeit“ am Montag (11.6.) vor der Bundespressekonferenz vor. Es ist der letzte EED-Arbeitsbericht vor der Fusion mit dem Diakonischen Werk der EKD und „Brot für die Welt“.

Partnerschaft der Rheinischen Kirche mit der Reformierten Kirche in Frankreich offiziell besiegelt

Präses und Präsident unterzeichnen am Samstag in Paris den Vertrag
Schon seit rund 20 Jahren sind die Église Réformée de France (Reformierte Kirche in Frankreich, ERF) und die Evangelische Kirche im Rheinland (EKiR) freundschaftlich verbunden und arbeiten zusammen. Jetzt haben die beiden Kirchen dies auch offiziell besiegelt: Am späten Samstagnachmittag unterzeichneten ERF-Präsident Laurent Schlumberger und Präses Nikolaus Schneider sowie Vizepräsident Christian Drägert, Leitender Jurist der rheinischen Kirche, in Paris eine entsprechende Partnerschaftsvereinbarung. Die Unterzeichnung fand im Rahmen des Besuchs einer rheinischen Kirchenleitungsdelegation bei der Église Réformée de France im Süden Frankreichs und in Paris statt.

1. Fachtagung der Land-Kirchen-Konferenz

Perspektiven für Kirche in der Fläche
EKD. 65 Teilnehmende aus fast allen Landeskirchen sind am Mittwoch, 6. Juni, zur 1. Fachtagung der Land-Kirchen-Konferenz der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ins Kirchenamt der EKD nach Hannover gekommen. Einen Tag lang arbeiteten sie unter dem Motto „Du stellst meine Füße auf weiten Raum“ (Psalm 31,9) an Perspektiven für Kirche in der Fläche.

LL: Was darf unser Essen kosten?

Evangelischer Bauerntag informiert rund um das Thema Nahrung
Kreis-Lippe/Extertal-Silixen. Der Evangelische Bauerntag der Lippischen Landeskirche drehte sich am Sonntag, 3. Juni, um die Frage „Was darf unser Essen kosten?“ Er fand in der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Silixen statt.

''Lasst das Damoklesschwert über Griechenland endlich fallen''

Der deutsche Auslandspfarrer in Athen, René Lammer, im Interview auf evangelisch.de
Ein Beitrag von von Lilith Becker
Kirchenpräsident Jann Schmidt begrüßt die Entscheidung der Konföderation evangelischer Kirchen, sich aus der niedersächsischen Härtefallkommission für Flüchtlinge zunächst zurückzuziehen.

Rückzug aus der Härtefallkommission

Evangelische Kirchen in Niedersachsen machen vorerst nicht mehr mit
Nach dem Rücktritt von Vizepräsident Johann Weusmann aus der niedersächsischen Härtefallkommission für Flüchtlinge ziehen sich die die evangelischen Kirchen vorerst aus dem Gremium zurück, meldete reformiert.de am 5. Juni.

''Wir trauern mit den Menschen in Nigeria''

EKD-Auslandsbischof erschüttert über die Nachrichten aus Westafrika
EKD. „Nigeria erlebt wahrlich bedrückende Tage“, so reagierte der Auslandsbischof der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Martin Schindehütte, auf die Nachrichten der vergangenen Woche aus dem westafrikanischen Land.

Nein. Keine Rückkehr zum Antijudaismus

Rainer Stuhlmann zu Mark Bravermans Buch ''Verhängnisvolle Scham. Israels Politik und das Schweigen der Kirchen'' (2011)
Die "Wachsamkeit" der Kirchen gegenüber dem Antisemitismus und "die Bewahrung der mühsam gewonnenen Beziehung zur jüdischen Gemeinschaft" stehe den "Bemühungen um Gerechtigkeit für das palästinensische Volk" im Wege, so die These des Autors Mark Braverman. Der in den USA lebende Psychologe und für Frieden in Palästina engagierte Jude hat mit seinem Buch "Verhängnisvolle Scham" in Deutschland viel Beifall gefunden. Den politischen und theologischen Thesen in diesem Buch widerspricht Rainer Stuhlmann, rheinischer Pfarrer und seit September 2011 Studienleiter in Nes Ammim.
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