Hoffnung gegen das Chaos

Gebet um Frieden und Zuversicht

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Angesichts von Krieg, Gewalt und Zukunftsangst bitten wir Gott um Erbarmen und seinen Geist, damit Zuversicht wächst und wir gemeinsam das Beste für unsere Stadt und die Welt suchen.

HERR, Gott Abrahams, Isaaks und Israels
und um Jesus Christus willen auch für uns Vater und Mutter im Himmel.

wir haben die Hoffnung noch nicht aufgegeben, 
dass  Du den Chaosmächten Einhalt gebieten kannst.
wir vertrauen darauf, dass Du deine Welt nicht preisgibst.
Auch wenn das, was uns vor Augen steht, anderes nahelegt.

Der mächtige Mann im Kreml hinterlässt verbrannte, 
auf lange Zeit unbewohnbare Erde.
Und keiner in Sicht, der ihn aufhalten könnte.
Mächtige Männer in den USA, der eine irrlichternd, 
andere verfügen über soviel Kapital und Technologie,
dass einem Angst und Bange werden kann.
Der Krieg im Nahen Osten und das Leiden im Sudan,
all das Leid, das wir niemals sehen.
Was könnten wir anderes tun, als Dir in den Ohren zu liegen?
Dir das vor die Füße zu legen, was schon zum Himmel schreit.
Unsere Macht ist zu klein.

HERR, erbarme dich!

Aber das, zu dem Jeremia seine Landsleute in Babylon auffordert, wollen wir tun:
Wohnraum schaffen, für Saat und Ernte sorgen, 
für Kinderlachen und das Leben feiern.
Lebensraum gestalten, der Stadt Bestes suchen.
Danken für das, was so gut funktioniert:
für Feuerwehr und Rettungsdienste, 
die Müllabfuhr und die Straßenreinigung,
für den Bäcker und die Bäuerin und so vieles mehr.

Gieß deinen Geist aus HERR,
damit Zuversicht wächst und Ideen sprudeln, 
wie wir der Stadt Bestes suchen können
und das auch für unser Land
und vor allem für die jungen Leute, die um ihre Zukunft bangen.
Damit wir das als notwendig erkannte ins Tun übersetzen.
Weil sich nur so Frieden stiften lässt,
weil nur so Hass und Gewalt der Raum genommen wird
für deren zerstörerisches handeln.
Gieß deinen Geist auf uns aus, HERR.

so lange es Saat gibt und Ernte und
Herbstgewitter über Dächern, Schneegestöber voller Zorn,
Frühjahrssturm im Laub vom Vorjahr und Sommerwind in reifem Korn,
und Abend und Morgen, Werktage und Sonntage,
so lange vertrauen wir darauf, dass du regierst.
Mach es uns bitte nicht zu schwer.
Amen


Gerhard von der Heyden